Der KI-Check für Kitas: Wo steht ihr und wo wollt ihr hin?

Der KI-Check für Kitas: Wo steht ihr und wo wollt ihr hin?

Eine kostenlose Selbstevaluation für dein Team

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das? Ihr sitzt in der Teamsitzung, das Thema KI kommt auf den Tisch und plötzlich wird es leise. Die eine hat schon mit ChatGPT herumprobiert, der andere findet das Ganze noch ziemlich gruselig, und die Dritte weiß gar nicht so genau, worüber ihr da eigentlich redet. Klingt vertraut?

Genau diese Situation begegnet mir in fast jeder Fortbildung. Und je öfter ich sie erlebt habe, desto klarer wurde mir: Bevor wir über Tools, Prompts oder Datenschutz sprechen, braucht ein Team erstmal etwas ganz anderes: Einen gemeinsamen Ausgangspunkt. Eine ehrliche Antwort auf die Frage: Wo stehen wir eigentlich gerade?

Deshalb habe ich in den letzten Monaten an einem eigenen Werkzeug gearbeitet, auf das ich richtig stolz bin: dem KI-Check Kita. Und das Beste daran: Ihr könnt ihn ab sofort kostenlos nutzen.

Was ist der KI-Check überhaupt?

Der KI-Check ist eine Selbstevaluation für euer ganzes Team. Keine Software zum Installieren, kein Konto, keine Anmeldung, ihr findet ihn direkt auf meiner Website: susannebeckers.de/ki-kompetenz

In sechs Feldern schaut ihr gemeinsam ehrlich hin, wo ihr als Team gerade steht. Vier davon stammen aus dem anerkannten KI-Kompetenzmodell für die frühkindliche Bildung:

  • Verstehen – Was ist KI eigentlich, und wie funktioniert sie?
  • Anwenden – Nutzt ihr KI-Tools schon praktisch, sicher und datenschutzkonform?
  • Reflektieren – Schaut ihr kritisch drauf, mit euren Kita-Antennen auf Empfang; für euch, die Kinder und die Familien?
  • Mitgestalten – Bringt ihr euch aktiv ein, wenn es um KI in eurer Einrichtung geht?

Dazu kommen zwei weitere Felder, die mir besonders am Herzen liegen:

  • Institutionelle Rahmung – das, was Träger und Leitung bereitstellen müssen: Zugänge, klare Regeln, Fortbildung.
  • Fundament & Haltung – die Basis von allem: Bildungsauftrag, Kindeswohl, Datenschutz, Werteorientierung.

Wieso auch diese zwei? Weil KI-Kompetenz eben keine reine Frage des einzelnen Teams ist. Ohne den passenden Rahmen von oben und ohne eine klare pädagogische Haltung als Fundament bleibt jedes Tool-Wissen Stückwerk.

So geht’s in drei Schritten

  1. IST-Situation: Ihr bewertet ehrlich jede Aussage: Trifft zu oder trifft (noch) nicht zu. Kein Richtig oder Falsch, nur eure Realität.
  2. SOLL-Entscheidung: Bei allem, was noch nicht zutrifft, entscheidet ihr gemeinsam: Braucht es mehr Diskussion im Team? Ist das ein klares Entwicklungsziel? Oder lasst ihr es bewusst so, weil ihr es aktuell nicht leisten könnt oder wollt? Auch „bewusst nicht“ ist eine völlig legitime Entscheidung, das betone ich ausdrücklich.
  3. Auswertung: Am Ende bekommt ihr euer eigenes KI-Kompetenzprofil mit einer Verortung auf drei Niveaustufen von Basis über Fortgeschritten bis Expertise.

Mein Tipp aus der Praxis: Macht das nicht allein am Schreibtisch, sondern gemeinsam im Team. Plant dafür ruhig eine ganze Teamsitzung ein. Die Diskussion, die dabei entsteht, ist oft wertvoller als das Ergebnis selbst.

Das große ABER: Was der Check NICHT ist

Der KI-Check ist keine Prüfung. Die Niveaustufen sind keine Bewertung, sondern eine Orientierung auf einem gemeinsamen Weg. Kein Team startet auf Stufe III und kein Team kann es sich leisten, KI komplett zu ignorieren. Ihr müsst nirgends „gut abschneiden“. Ihr müsst nur ehrlich sein.

Manche Fragen liegen nicht in eurer Hand und das ist okay. Ein Teil des Checks dreht sich um das, was Träger oder Leitung bereitstellen müssen. Findet ihr da Lücken, ist das kein Grund zur Frustration, sondern ein Argument: Nehmt euer Ergebnis mit ins nächste Gespräch mit der Leitung/dem Träger.

Datenschutz ist mitgedacht, nicht nur versprochen. Eure Eingaben bleiben ausschließlich in eurem Browser, auf eurem Gerät. Es wird nichts übertragen und nichts auf einem Server gespeichert. Genau das erwarte ich auch von jedem KI-Tool, das wir in der Kita einsetzen, hier setze ich es selbst um.

Und wie geht’s danach weiter?

Euer Ergebnis könnt ihr euch als PDF speichern. Und dann habt ihr zwei gute Möglichkeiten:

Ihr geht den Weg von der Standortbestimmung zur praktischen Umsetzung, also KI pädagogisch sinnvoll und datenschutzsicher in eurer Kita zu verankern, ganz eigenständig. Euer Kompetenzprofil gibt euch dafür schon eine gute Grundlage für Zielformulierungen im Team.

Oder ihr holt euch Begleitung dazu. Dann schickt mir euer Ergebnis gern vorab an susanne-beckers@t-online.de, so starten wir unser Erstgespräch direkt mit eurem echten Standortbild, nicht mit grauer Theorie.

Beides ist richtig. Der KI-Check funktioniert für sich allein genauso gut wie als erster Schritt einer gemeinsamen Prozessbegleitung. Er gehört euch, ganz ohne Verpflichtung, was danach kommt.

Jetzt kostenlos den KI-Check für euer Team machen → susannebeckers.de/ki-kompetenz

Wer nach der Standortbestimmung tiefer einsteigen möchte, wie ihr KI konkret und sicher in euren Alltag holt, findet in meinem Webinar „KI für Kitas“ viele praktische Beispiele: zahlenland.info/ki-fuer-kitas

Und jetzt seid ihr dran: Traut euch, gemeinsam als Team ehrlich hinzuschauen. Wo steht ihr gerade? Und wohin wollt ihr?

Ich bin gespannt, was ihr entdeckt.

Herzlichst,

Eure Susanne

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