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    Zahlenhaus – Spielideen

    RATESPIEL – WELCHE ZAHL BIN ICH
    Angehende Erzieherinnen einer Fachschule haben bei einer Projektvorstellung ein neues Spiel erfunden:
    Ein Kind bekommt ein Zahlen-Stirnband aufgesetzt, sieht aber nicht welches. Es darf sich ein anderes Kind aussuchen, das ihm ohne Hilfe der Hände beschreibt welche Zahl es ist. Wenn das Kind mit dem Stirnband es heraus bekommen hat, darf es sich ein anderes Stirnband für das nächste Kind heraussuchen. Ein Testlauf mit den Kindern kam super an! Beispiele:
    – Beschreibung eines Kindes zur 9: “Du hast einen dicken Bauch und stehst auf einem Bein.”
    – Beschreibung eines Kindes zur 3: “Wenn man dich auf die Seite legt, sieht das so aus, wie wenn ich einen Vogel male.”
    – Beschreibung eines Kindes zur 8: “Wenn Du dich hinlegst, siehst Du aus wie die Brille von Jörg.”
    – Beschreibung eines Kindes zur 1: “Du hast eine kleine Nase, nicht so eine lange wie die 7.”
    – usw., usw. …
    (Autor: JörgFinke / Beitrag aus dem alten Forum.)


    ÜBUNG/SPIEL ‘Wo ist die Maus’
    Benötigtes Material:
    Reifen für die Wohnungen, für jede Wohnung ein Becher, eine kleine Spielzeug-Maus, ein Plan vom Zahlenhaus (Fotokarton mit aufgeklebten Papierkreisen; die Kreise sind so angeordnet wie die Reifen im Zahlenhaus; Plan evtl. laminieren).
    Ablauf:
    Das Zahlenhaus wird mit leeren Reifen aufgebaut. In jede Wohnung kommt lediglich ein umgedrehter Becher. Ein Kind wird vor die Tür geschickt. Die anderen Kinder verstecken währenddessen eine kleine Maus unter einem Becher. Dann legen sie eine Markierung (Papier-Maus, Stein, Muggelstein o. ä.) auf denjenigen Kreis auf dem Plan, welcher der Wohnung mit der Maus entspricht. Das Kind wird hereingerufen. Die Gruppe zeigt dem Kind den Plan. Die Aufgabe des Kindes ist es nun, die Markierung zu deuten und die Maus gezielt zu suchen.
    Hinweise:
    Diese Übung unterstützt die Entwicklung eines Vorstellungsbildes des im Zahlenhaus konkretisierten Zahlenraums (1 bis 5 oder 1 bis 10). Der Plan gibt eine andere Perspektive auf den Raum.
    Versteck- und Suchspiele machen den Kindern immer Spaß. Allerdings sollte die “Maussuche” erst durchgeführt werden, wenn der Aufbau des Zahlenhauses den Kindern gut vertraut ist.
    (Autor: Gudrun Seifert-Kneer / Beitrag aus dem alten Forum.)


    WÜRFELTÜRME-SPIEL
    (Möglich ab Lerneinheit 4, wenn die Würfeltürme eingeführt sind):
    Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Wettspiel in zwei (oder drei) Gruppen, das die Simultan-Erfassung trainiert. Die Erzieherin bereitet große weiße Karten vor, auf die sie farbige Tonpapierquadrate (rot, gelb, grün, blau) klebt, um Würfeltürme (vier oder fünf Elemente) mit unterschiedlichen Anordnungen darzustellen.
    Benötigt wird für jede Gruppe ein Tisch, auf dem jeweils fünf farbige Würfel mit Verbindungszylindern stehen. Die Kinder stellen sich hinter den Tischen auf. Die Erzieherin steht vor den Tischen und schaut die Kinder an. Sie zeigt kurz die Vorlage eines Würfelturms (Blitzblick!), die Kinder bauen diesen Turm dann aus dem Gedächtnis nach (Hinweis: Am besten verdeckt die Erzieherin die zu zeigende Karte zunächst mit einer anderen Karte und schiebt sie dann von unten hinter der anderen Karte hervor. So können sich die Kinder die Würfelfarben in der Reihenfolge einprägen, in der sie den Turm dann auch bauen – von unten nach oben.). Wenn ein Turm fertig gebaut ist, muss er zur Erzieherin gedreht werden, damit diese das Bauwerk mit der Vorlage vergleichen kann. Die Gruppe, die zuerst einen Turm richtig nachgebaut hat, erhält einen Punkt. Welche Gruppe kann die meisten Punkte sammeln?
    Wenn das Spiel öfters durchgeführt wurde, haben manche Kinder auch Spaß daran, Würfeltürme mit unterschiedlichen Anordnungen der Farben selbst zu malen bzw. kopierte Würfelturm-Vorlagen auszumalen (Aufgabe: Jeder Turm soll anders aussehen!).
    (Autor: Gudrun Seifert-Kneer / Beitrag aus dem alten Forum.)


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